Calabash Lamps Growing in Soil

Kalebassenlampen wachsen im Boden

Wie wir alle wissen, findet die Kalebasse, wenn sie nicht zu Kunst verarbeitet wird, manchmal ihren Platz als Nahrungsmittel auf unseren Tischen. Wir werden jedoch darüber sprechen, wie die Kalebasse aus einem kleinen Samen in der Erde wächst und wie sie dann von geschickten Händen geformt wird und zu einem Licht für uns in unseren Räumen wird.
Die Kürbisernte erfolgt üblicherweise etwa sechs Monate nach dem Auspflanzen. In dieser Zeit hellt sich der Kürbis auf und seine Farbe verändert sich von Grün zu Gelb. Die gelbe Färbung signalisiert die Reife und die Möglichkeit zur Weiterverarbeitung. Die Kürbisernte sollte täglich, am besten morgens oder abends, erfolgen.
Die Kalebasse wurde in verschiedenen Kulturen im Laufe der Zeit unterschiedlich genutzt. Früher diente sie in manchen Regionen zur Aufbewahrung von Öl und Mehl und fand in vielen Haushalten Verwendung als Zuckerdose, Parfümbehälter und vor allem als Blumentopf. Heute, im Zuge der Weiterentwicklung von Kunst und Technik, wird sie für Lampenschirme, Wandleuchten, Vorratsdosen und Stiftehalter als Küchenaccessoire genutzt.

Nun, um zu unserem Thema zu kommen, werden wir darüber sprechen, wie man eine Lampe aus einem Kürbis herstellt, wie lange sie brennt und wie die Herstellung erfolgt.

Zunächst stellen wir sorgfältig ausgewählte Kalebassen in den für unsere Lampen am besten geeigneten Größen bereit. Die gängigsten Maße sind 20 x 30 cm. Wer Kalebassen zu Kunstwerken verarbeitet, zieht es oft vor, sie selbst anzubauen.

Zuerst wird der Kürbis in Wasser eingeweicht, um Kruste, Rost und Schimmel zu entfernen und groben Schmutz und Erde abzuwaschen. Anschließend wird er gründlich mit Aluminiumstahlwolle in Wasser abgerieben. Manche verwenden dafür Schleifpapier, was wir jedoch nicht empfehlen, da es für Kürbisse ungeeignet ist. Nach der Reinigung lässt man den Kürbis gut trocknen.

Auf den getrockneten Kürbis werden Muster und Motive gezeichnet, die der Form des Kürbisses angepasst sind. Je nach Form, Größe und Beschaffenheit des Kürbisses können dies Tulpen, Nelken, geometrische Muster oder Miniaturmalereien sein.

Anschließend werden mit einem feinen Bohrer kleine Löcher in die Muster gebohrt. Mit einem Dremel geht das besonders gut, da man damit die gewünschten Details präzise herausarbeiten und das gewünschte Muster gestalten kann. Je nach den filigranen Motiven müssen durchschnittlich 1500 bis 3000 Löcher in einen Kürbis gebohrt werden. Ein besonders schöner Teil der Arbeit ist das Verzieren der Löcher mit Perlen. Hier können Sie Perlen und Farben ganz nach Ihren Vorstellungen verwenden. Die Perlen werden in die Löcher gelegt und leicht angeklopft, sodass sie gut sitzen. Zum Schluss wird eine Glühbirne in den Kürbis eingesetzt. Ein dünner Lack dient als abschließende Versiegelung. Optional kann die Oberseite des Kürbisses auch mit wasserbasierter Farbe bemalt und anschließend lackiert werden.

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